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In den sozialen Medien finden sich immer wieder Fake News zum Sonnenschutz. So ist es zum Beispiel nicht richtig, dass Sonnencreme die körpereigene Vitamin-D-Produktion komplett blockiert. Tatsächlich funktioniert die Vitamin-D-Aufnahme durch die Haut auch noch, wenn Sonnenschutz verwendet wird.
Aktuelle Studien belegen, dass Sonnenschutzmittel kaum einen Vitamin-D-Mangel verursachen. Ausreichend für die Vitamin-D-Versorgung sind schon 15 Minuten Sonnenlicht auf Hände und Gesicht, dreimal in der Woche. Oft steckt hinter solchen Mythen der Versuch, eigene Produkte wie Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen, die eigentlich überflüssig wären.
Mythos Sonnenbrillen
Gegen den Mythos, dass durch Sonnenbrillen schneller Sonnenbrand verursacht werden soll oder die Melaninproduktion eingeschränkt werde, setzt sich immer stärker die Erkenntnis durch, wie wichtig der UV-Schutz der Augen ist, um mögliche Schäden wie Hornhaut- oder Bindehautentzündungen und Grauen Star zu verhindern oder das Entstehen der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) herauszuzögern.
Auch die verbreitete Ansicht, dass bei bewölktem Himmel kein Hautschutz notwendig sein soll, ist falsch. Tatsächlich kommen die UV-Strahlen, wenn auch nicht in der gleichen Stärke wie bei blauem Himmel, ebenso durch eine Wolkendecke, so dass auch dann Sonnenschutz empfohlen wird
Hautkrebs
UV-Strahlung nimmt immer weiter zu und ist die Hauptursache für Hautkrebs. Auf Grundlage einer aktuellen Studie mit besorgniserregenden Ergebnissen weist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) darauf hin, dass Schutzmaßnahmen für den Alltag immer wichtiger werden – nicht nur im Hochsommer, sondern bereits im Frühjahr.
Quelle: Conventus Congressmanagement & Marketing GmbH




