Mobile Health entwickelt sich von der reinen Fitness- und Lifestyle-Anwendung zunehmend zu einem integralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Doch das Potenzial wird laut einer aktuellen Deloitte-Befragung von den Verbrauchern in Deutschland längst nicht ausgeschöpft.

Nutzungsmotive

Die am häufigsten genannten Nutzungsmotive sind die Verbesserung des Lebensstils (33%), das Überwachen des eigenen Gewichts (25%) und die Selbstoptimierung (25%). Zur Überwachung chronischer Krankheiten oder auf Empfehlung ihres Arztes verwenden hingegen nur 18 und 13 Prozent besagte Anwendungen und Geräte.

Den größten Mehrwert der Apps und Tracker sehen die Verbraucher in den Bereichen Bewegung (23%), Schlaf (10%) und Ernährung (9%). Medizinische Anwendungsfelder wie Herzgesundheit (7%) oder Telemedizin (6%) spielen auch hier eine geringere Rolle. Ganze 30 Prozent der Befragten nehmen keinen spürbaren Nutzen für ihre Gesundheit durch Smartphones oder Wearables wahr.

Gesundheits-Apps und Fitnesstracker werden vor allem von jüngeren Menschen zur Optimierung ihres Alltags eingesetzt. Mit zunehmendem Alter sinkt jedoch das Interesse an Health-Apps und Wearables deutlich.

Für die Deloitte Mobile Health Consumer Trends wurden 2.000 Menschen in Deutschland befragt. Die Erhebung fand online im Juli 2026 statt.

Quelle: ots / Deloitte

Veröffentlicht am: 17. August 2026Kategorien: DigitalSchlagwörter: ,

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