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Für eine gute Diagnose benötigen Ärzte ein möglichst vollständiges Bild des Patienten. Umso wichtiger ist eine ehrliche Kommunikation des Patienten im ärztlichen Gespräch.
Informationen verschweigen
Doch fast jeder Dritte in Deutschland hat beim Arzt schon einmal bewusst nicht die Wahrheit gesagt oder wichtige Auskünfte zur Gesundheit nicht angesprochen. Das zeigt eine aktuelle repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des digitalen Gesundheitsbegleiters Doctolib zeigt.
Besonders häufig werden Symptome oder Beschwerden verschwiegen. Aber auch psychische Belastungen, Ernährungsgewohnheiten, Alkohol- oder Nikotinkonsum bleiben oft unerwähnt. Hauptgründe sind Scham und Angst vor Verurteilung oder die Annahme, die Information sei ohnehin nicht relevant.
Auch Ärzte erleben dieses Problem regelmäßig. Knapp ein Drittel der befragten Ärzte hat bei mindestens jeder zweiten Sprechstunde den Eindruck, dass Patienten nicht alle wichtigen Informationen nennen. Die möglichen Folgen reichen von verzögerten oder falschen Diagnosen über unwirksame Behandlungen bis hin zu unnötigen Untersuchungen.
Keine Scham
Dr. med. Katharina Schweidtmann, medizinische Expertin bei Doctolib empfiehlt: Symptome und eigene Fragen vor dem Termin notieren, nichts bewusst weglassen und im Zweifel lieber eine Information zu viel als zu wenig nennen. Scham ist menschlich, sollte aber kein Hindernis sein. Ärzte unterliegen der Schweigepflicht und sind auf schwierige Unterredungen vorbereitet.
Quelle: djd / Doctolib GmbH, Berlin




