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Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat festgelegt, dass die Altersgrenze für das Mammographie-Screening-Programm für Frauen auf 45 Jahre gesenkt wird. Dadurch können voraussichtlich ab August 2027 auch Frauen zwischen 45 und 49 Jahren an dem bundesweiten Programm zur Brustkrebs-Früherkennung teilnehmen.
Ausführliche Prüfung
Vorausgegangen war eine ausführliche Prüfung von Studien durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Es kam in seinem Evaluationsbericht von August 2021 zu dem Ergebnis, dass auch in der Altersgruppe zwischen 45 und 49 Jahren der Nutzen der Untersuchung höher ist als das Risiko.
Bei ihrer Zustimmung zu dem Beschluss war der KBV wichtig, dass das organisierte Screening-Programm für Frauen zwischen 45 und 49 Jahren ab 1. Januar 2028 zur Verfügung steht. Dann, so KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sybille Steiner, könne mit den meldebasierten Einladungen begonnen werden. Zuvor hätten die Frauen die Möglichkeit, selbst einen Termin in einer Screening-Einheit zu vereinbaren.
Dass der Anspruch für die 45- bis 49-jährigen Frauen nicht sofort gilt, liegt an technischen Anpassungen und das Vorliegen von Meldedaten.
Quelle: KBV-PraxisNachrichten




