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Neue Umfragedaten aus dem Präventionsradar der DAK-Gesundheit zeigen, dass die Einweg-E-Zigarette bei Jugendlichen in Deutschland das derzeit populärste Nikotinprodukt ist. In der Altersgruppe der 11- bis 17-Jährigen greifen 8,9 Prozent mindestens einmal im Monat zur Einweg-Vape. Bei den Jugendlichen ab 15 Jahren ist es sogar fast ein Fünftel. Die Mehrheit der Nutzenden konsumiert gleichzeitig auch andere Nikotinprodukte, was potenziell das Abhängigkeitsrisiko steigert.
Der Konsum wird durch Aroma und kühlende Zusätze gefördert. DAK-Chef Storm fordert daher ein Verbot von Aromastoffen in E-Zigaretten für mehr Jugendschutz.
Keine Verbote
Aktuell stimmt das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) die fünfte Änderungsverordnung zur Tabakerzeugnisverordnung ab. Der vorliegende Entwurf sieht jedoch keine Verbote für Aromen, Menthol und die meisten anderen synthetischen Kühlstoffe vor. Stattdessen sollen in Zukunft in E-Zigaretten Höchstmengen gelten.
Für den DAK-Präventionsradar werden regelmäßig Kinder und Jugendliche ab Klassenstufe fünf an Schulen in 15 Bundesländern zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt. In die aktuelle Analyse sind die Daten von mehr als 28.000 Befragten eingegangen.
Quelle: News DAK-Gesundheit




