Der an der Omikron-Variante XBB.1.5 angepasste COVID-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer wird nicht in Einzeldosen bereitgestellt, sondern in Mehrdosenbehältnissen. Fläschchen mit sechs Dosen werden für Jugendliche und Erwachsene sowie für Kinder und zehn Dosen für Kleinkinder ausgeliefert.

Kein Regressrisiko bei Mehrdosenbehältern

Nun besteht bei Mehrdosenbehältern die Gefahr, dass nicht der gesamte Inhalt verimpft werden kann. Auf Nachfrage der KBV nach dem Regressrisiko gibt es vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Entwarnung. Der Bund wird auch weiterhin keine Regressansprüche stellen, wenn COVID-19-Impfstoffdosen trotz bedarfsgerechter Bestellung und sorgfältiger Terminplanung verfallen oder nicht verwendet werden konnten.

Wöchentliche Dokumentationspflicht

Das BMG teilte außerdem mit, dass es bei der wöchentlichen Meldung von tagesgenauen Impfdaten bleibt. Die Forderung der KBV, die Meldevorgaben an die der anderen Impfungen anzupassen, wird vom BMG abgelehnt.

Eine vollständige und zeitnahe Erfassung der Impfdaten sei unter anderem erforderlich, um die Impfinanspruchnahme in Deutschland so genau und aktuell wie möglich abbilden und die Wirksamkeit und Sicherheit der neu zugelassenen Varianten-angepassten Impfstoffe einschätzen zu können, so das BMG.

Quelle: KBV-PraxisNachrichten

Veröffentlicht am: 27. Oktober 2023Kategorien: GesundheitspolitikSchlagwörter: ,

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