Weltweit leiden Millionen von Menschen unter ständig wiederkehrenden störenden Ohrgeräuschen. Hilfe verspricht die App MindEar.

In einer Studie konnte ein internationales Forscherteam unter der Leitung der University of Auckland zeigen, dass mit der Smartphone-App MindEar die beeinträchtigenden Auswirkungen eines Tinnitus mittels Schulungskurs und Klangtherapie deutlich verringert werden konnten.

Kognitive Verhaltenstherapie

MindEar setzt auf eine Kombination von kognitiver Verhaltenstherapie, Achtsamkeit, Entspannungsübungen und Klangtherapie. Damit wird die Reaktion des Gehirns auf die störenden Geräusche dahingehend trainiert, dass sie sich ausblenden lassen und nur noch im Hintergrund wahrgenommen werden. So werden die Stresshormone unterdrückt und damit auch die Konzentration des Gehirns auf den Tinnitus.

Bei den ersten Untersuchungen mit 30 Patienten stellte sich bereits nach 16 Wochen bei fast zwei Dritteln eine klinisch siginifikante Verbesserung ein.

Die Anwendung soll denjenigen Patienten helfen, deren Tinnitus bleibend ist oder die lange auf eine Behandlung warten müssen. MindEar steht für Patienten bereits in einer Testversion zur Verfügung.

Die Forschungsergebnisse sind im Fachmagazin „Frontiers in Audiology and Otology“ nachzulesen.

(pte)

Veröffentlicht am: 10. Januar 2024Kategorien: KrankheitsbilderSchlagwörter: ,

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