Orphan Drugs sind Arzneimittel, die bei der Behandlung von Patienten mit Seltenen Krankheiten eingesetzt werden. Sie sind oft die einzige Hoffnung für die Betroffenen.

Ihre Zulassung und Vermarktung darf nicht erschwert werden, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. med. Kai Joachimsen anlässlich des Tages der Seltenen Erkrankungen. Trotz anderweitiger Stimmen aus dem politischen Raum gibt es für Dr. Joachimsen nicht zu viele, sondern zu wenige Orphan Drugs.

„Die vom Gesetzgeber im AMNOG* verankerte Sonderstellung von Orphan Drugs ist kein Privileg, sondern ein Segen für betroffene Patientinnen und Patienten! Sie muss unbedingt erhalten bleiben. Denn bisher stehen in Deutschland nahezu alle in der EU zugelassenen Orphan Drugs auch tatsächlich der Patientenversorgung zur Verfügung“, so der Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

„Die Politik muss jetzt signalisieren, dass sie im Interesse der Patientinnen und Patienten agiert und auch zukünftig neue Therapieoptionen für Seltene Erkrankung fördern will, die bislang nicht behandelbar sind. Hierzu sind gute Rahmenbedingungen für die Industrie unerlässlich.

Arzneimittelrechtliche Verbesserungen wirken aber nur, wenn sie parallel auch sozialrechtlich weitergedacht werden. Nur so können sie Patientinnen und Patienten zugutekommen“, betont Joachimsen.

Weitere Informationen zum Thema „Orphan Drugs“ finden Sie hier

*AMNOG = Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz

(ots) PI BPI

Veröffentlicht am: 10. März 2024Kategorien: GesundheitspolitikSchlagwörter:

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