Das Paul-Ehrlich-Institut ruft Arztpraxen dazu auf, ihren für die Impfsaison 2025/2026 benötigten Grippeimpfstoff spätestens bis zum 31. März zu bestellen. Der Grund für diesen Aufruf ist die noch zu geringe Anzahl an Bestellungen.

Abweichungen vom ermittelten Bedarf

Nach Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) weicht die Anzahl der bislang vorbestellten Impfstoffdosen noch signifikant von dem ermittelten Bedarf für die kommende Grippe-Saison ab. Dies gelte sowohl für die Hochdosis- und MF-59-adjuvantierten Influenza-Impfstoffe für Personen ab 60 Jahren als auch für die Standard-Impfstoffe.

Das PEI erinnert deshalb daran, dass Vorbestellungen spätestens bis zum 31. März erfolgen müssen, um eine ausreichende Versorgung mit Grippe-Impfstoffen für die kommende Saison sicherzustellen.

Bei der Grippeschutzimpfung kann ab der Saison 2025/2026 bei Personen ab 60 Jahren neben dem Influenza-Hochdosis-Impfstoff regelhaft auch ein MF-59-adjuvantierter Impfstoff zum Einsatz kommen. Die Adjuvantierung steigert die Wirksamkeit des Impfstoffes und das Immunsystem wird angeregt, stärker und länger zu reagieren.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hatte Ende 2024 die Schutzimpfungs-Richtlinie entsprechend angepasst und damit eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) umgesetzt. Die STIKO empfiehlt diese beiden Impfstoffe gleichrangig.

Quelle: KBV-PraxisNachrichten

Veröffentlicht am: 23. März 2025Kategorien: ManagementSchlagwörter: ,

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