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Im Interview mit FITBOOK hat Nikolay Kolev, Chef von Doctolib, drei Forderungen an die neue Gesundheitsministerin: „Entlastung, Entbürokratisierung und Entschlackung dieses Apparats“.
Mammut-Aufgabe
Nikolay Kolevs sieht große Defizite im deutschen Gesundheitssystem, besonders was die gleichwertige medizinische Versorgung angeht. „Das ist eine Mammut-Aufgabe und hat viel mit empfundener Gerechtigkeit zu tun“, betont der Doctolib-Chef. Doch es könne nicht sein, dass es in manchen Regionen etwa keine Hausärzte mehr gebe.
Prävention und KI
Lösungswege sieht Kolev in der Nutzung von KI, z. B. zur Entlastung von Arztpraxen. Außerdem: mehr auf Prävention setzen – mit besonderem Fokus auf Vorsorgeuntersuchungen.
Nikolay Kolev geht aber auch auf die Datennutzung ein. „Verantwortungsvolle Datennutzung kann Leben retten“. In diesem Zusammenhang betont der Doctolib-Chef die Wichtigkeit verantwortungsvoller Datennutzung. Im FITBOOK-Interview stellt sich Kolev der Kritik des Verbraucherschutzes, etwa, was Datennutzung und Terminvergabe betrifft. „Wir nehmen solche Hinweise ernst. Wir prüfen dann die gesamten Flows, die ohnehin bereits mit Ärzten und Medizinischen Fachangestellten (MFA) entwickelt wurden.
Das gesamte FITBOOK-Interview mit Doctolib-Chef Nikolay Kolev finden Sie hier
Quelle: PI FITBOOK