
Bild von Steve Buissinne auf Pixabay
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? In einigen Beziehungen scheint dieser Satz auch im Digitalen zu gelten: Ob WhatsApp-Nachrichten, Social-Media-Accounts, Fotos oder Browserverlauf, das Smartphone der Partnerin oder des Partners ist nicht für alle tabu.
Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.449 Personen in Deutschland ab 16 Jahren hat ein Viertel der Befragten schon heimlich ins Partner-Handy geschaut. 26 Prozent haben das Smartphone von Partner oder Partnerin heimlich durchsucht.
Besonders verbreitet ist das heimliche Handy-Schnüffeln unter Jüngeren: Bei den 16- bis 29-Jährigen geben 43 Prozent an, schon einmal einen Blick in das Smartphone der Partnerin oder des Partners geworfen zu haben. 60 Prozent schließen die heimliche Durchsuchung des Partnerhandys aber kategorisch aus.
Motive
Die Motive reichen von Neugier bis Untreueverdacht – und die Gefühle danach sind gemischt: Manche fühlen sich bestätigt oder erleichtert, andere enttäuscht, wütend oder haben ein schlechtes Gewissen.
Auch unabhängig von Partnerschaften gilt: Smartphones enthalten heute eine Vielzahl sensibler Informationen. Nutzerinnen und Nutzer sollten die eigenen Geräte und Konten deshalb regelmäßig auf Sicherheit und Zugriffsrechte zu überprüfen.
Bitkom gibt Tipps zum Schutz des eigenen Smartphones:
- Starke Displaysperre nutzen
- Vorschauen auf dem Sperrbildschirm begrenzen
- Software aktuell halten
- App- und Kontozugriffe prüfen
- Passwörter nicht unbedacht teilen
- Standortfreigaben im Blick behalten
- Apps mit sensiblen Inhalten zusätzlich schützen
Quelle: News bitkom.org




