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Essstörungen sind ernste psychische Erkrankungen, die bei Jugendlichen häufiger auftreten als in anderen Altersgruppen. Die Zahl der Krankenhausbehandlungen aufgrund von Magersucht bei Mädchen und jungen Frauen im Alter von 10 bis 17 Jahren hat sich innerhalb von 20 Jahren verdoppelt
Besonders häufig beginnen sie in der Pubertät, einer Lebensphase, die von körperlichen Veränderungen, sozialen Unsicherheiten und einem starken Bedürfnis nach Zugehörigkeit geprägt ist. Zu den zentralen Krankheitsbildern im Kindes- und Jugendalter zählen die Magersucht (Anorexia nervosa), die Bulimie (Bulimia nervosa) sowie die Binge-Eating-Störung.
Selbstwahrnehmung
Vor allem Eltern, aber auch die weitere Familie, die Schule und der Freundeskreis spielen eine zentrale Rolle bei der Wahrnehmung erster Veränderungen. Eltern und Geschwister erleben betroffene Kinder und Jugendliche im Alltag und können früh bemerken, wenn sich Verhalten oder Stimmung auffällig verändern.
Da einige dieser Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, ist eine fachliche Abklärung wichtig.
Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): https://essstoerungen.bioeg.de/
Quelle: idw / Stiftung Kindergesundheit




