
Senior: Kognitives Training hat erstaunliche Folgen (KI-Bild: Taras Yasinski, pixabay.com). Bildquelle: pte
Eine Studie der University de Montreal zeigt, dass Apps für kognitives Training das Gedächtnis schärfen, die Aufmerksamkeit verbessern, den kognitiven Verfall verzögern, das Autofahren, das Verwalten eines Terminkalenders oder das Verfolgen eines Gesprächs verbessern.
Zwei Trainingsprogramme
Doktorandin Caroll-Ann Blanchette und Louis Bherer haben 35 Erwachsene zwischen 18 bis 30 Jahren und 49 Erwachsene ab 60 Jahren einem von zwei Trainingsprogrammen zugewiesen, die aus sechs 45- bis 60-minütigen Sitzungen über vier Wochen verteilt bestanden. Eine Gruppe übte eine „Doppelaufgabe“, bei der sie zwei Bildersätze auf einem Tablet gleichzeitig identifizieren mussten, einen mit jeder Hand.
Die andere Gruppe übte die „N-back“-Aufgabe, die das Arbeitsgedächtnis beansprucht. Auf dem Bildschirm wurden Zahlen angezeigt, und die Teilnehmer mussten angeben, ob eine Zahl mit einer übereinstimmt, die eine, zwei oder drei Positionen zuvor in der Reihenfolge erschien.
Verbesserung
Insgesamt zeigten alle Teilnehmer nach dem Training eine signifikante Verbesserung. Das N-Back-Training führte jedoch nur in der älteren Gruppe zu Verbesserungen bei der Dual-Task-Leistung.
Eine Erkenntnis ist, dass eine einzige Art von kognitivem Training nicht ausreicht – zumindest nicht bei älteren Erwachsene. „Man muss das Training variieren, um die kognitiven Funktionen zu erhalten oder zu verbessern“, meint Blanchette. Bherer glaubt, dass diese Ergebnisse Hoffnung bieten: „Die kognitiven Fähigkeiten verändern sich mit dem Alter, aber wir können sie beeinflussen. Das sind gute Nachrichten.“
Quelle: pte




