
Katzenliebe: auch für Kinder mit Asthma möglich (Foto: pixabay.com, Markus Lehmann). Bildquelle: pte
Katzen im Haushalt belasten die Gesundheit von Kindern mit Asthma nicht. Das zeigt eine Untersuchung von schwedischen Forschern. Den Experten nach sind die Schwere der Erkrankung, ihre Verschlimmerung, die Asthmakontrolle und die Lungenfunktion ähnlich wie bei Kindern, die kurzfristig ohne Katzen leben. Auch die Anzahl der Katzen, das Geschlecht oder das Alter der Tiere spielt demnach keine Rolle.
Studie mit 30.277 Kindern
2023 starteten die Forscher eine Studie mit einer Kohorte von 30.277 Kindern, die zwischen vier und 17 Jahren alt waren. Sie wurden zwischen 2006 und 2020 geboren. Bei ihnen wurde entweder Asthma oder eine Atemwegsallergie diagnostiziert.
Die Teilnehmer wurden 24 Monate lang bis 2024 begleitet und die Asthma-Ergebnisse sowie die Daten des umfangreichen „Swedish National Patient Register“, des „Prescribed Drug Register“ und des „National Airway Register“ ausgewertet.
Ergebnisse
Die Forscher des Karolinska Institutet haben in der Folge keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Kontakt mit Hauskatzen und den Asthma-Ergebnissen festgestellt. So trat eine mittelgradige bis schwere Erkrankung bei 9,6 Prozent der Kinder mit Katzen und bei 10,1 Prozent der Patienten ohne Katzen auf. Eine akute Verschlimmerung der Symptome fand bei 3,3 Prozent der Kinder mit Katzen statt. Bei Haushalten ohne Katze lag dieser Anteil bei 3,5 Prozent.
Die aktuellen Forschungsergebnisse sind im Fachmagazin „Frontiers in Allergy“ veröffentlicht.
Quelle: pte




