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Der Konsum von E-Zigaretten hat in letzter Zeit weltweit unter Kindern und Jugendlichen zugenommen. Angesichts dieses Anstiegs und neuer Erkenntnisse über die potenziellen Gefahren von E-Zigaretten für diese Altersgruppe fordern führende Gesundheitsorganisationen Maßnahmen zur Eindämmung des E-Zigarettenkonsums.
Übersichtsarbeit
Ein jetzt aktualisierter Cochrane Review hat untersucht wie man Jugendliche dazu bringt, erst gar nicht zur E-Zigarette zu greifen bzw. den Konsum wieder zu beenden? Sein Ergebnis, kurz zusammengefasst: Jugendliche, die regelmäßig individualisierte Textnachrichten aufs Handy etwa zu den Risiken des Vapens bekommen, beenden ihren Konsum wahrscheinlich häufiger als Jugendliche, bei denen lediglich einmal pro Monat per Textnachricht der Konsum abgefragt wird oder die auf einer Warteliste stehen.
Der Review zeigt auch: Zur Wirksamkeit von speziellen schulischen Präventionsprogrammen lässt sich derzeit wegen einer zu dünnen Datenbasis bzw. methodischer Einschränkungen der Studien keine verlässliche Aussage treffen.
E-Zigaretten werden kritisch betrachtet, weil in ihren Aerosolen toxische Stoffe wie Formaldehyd, Acrolein und Acrylamid sowie Schwermetalle wie Chrom, Blei und Nickel nachgewiesen wurden. Zudem sind einige der verwendeten Aromen beim Einatmen toxisch.
Zur Studie
Quelle: Cochrane Deutschland




