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Die aktuelle politische Diskussion über die Einführung einer Zuckersteuer rückt die gesundheitlichen Folgen zuckergesüßter Getränke erneut in den Mittelpunkt. Ob eine solche Steuer das geeignete politische Instrument ist, um den Zuckerkonsum in der Bevölkerung zu reduzieren, ist auch Gegenstand einer gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Debatte.
Medizinische Sicht
Aus medizinischer Sicht lässt sich festhalten: Ein hoher Konsum zuckergesüßter Getränke wie Softdrinks oder Energy Drinks steht mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht und Typ-2-Diabetes im Zusammenhang. Auch Fruchtsäfte enthalten viel Zucker und sollten daher nur in geringen Mengen getrunken werden.
Darauf weisen das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) und das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) anlässlich der aktuellen Debatte hin.
Die gute Nachricht: Bereits einfache Veränderungen im Alltag können helfen, die Zuckeraufnahme erheblich zu reduzieren. Wer zuckergesüßte Getränke regelmäßig durch Wasser oder ungesüßten Tee ersetzt, kann ohne großen Aufwand beträchtliche Mengen Zucker einsparen und schont dazu noch den Geldbeutel.
„Die beste Prävention für Typ-2-Diabetes und Folgeerkrankungen ist, vermeidbare Risiken möglichst früh zu reduzieren“, rät Prof. Dr. Michael Roden, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und Diabetologe des Universitätsklinikums Düsseldorf.
Quelle: idw / DDZ




