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Raucher, die nikotinhaltige E-Zigaretten verwenden, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören, als jene, die andere Methoden nutzten, z. B. nikotinhaltige Plaster oder Kaugummit. Dies zeigt eine Analyse von 14 Übersichtsarbeiten zu diesem Thema unter der Leitung von Jamie Hartmann-Boyce von der University of Massachusetts Amherst.
Die Erfolgsraten waren um 20 bis 40 Prozent höher als bei anderen Entwöhnungstechniken. Im Vergleich zu nikotinfreiem E-Zigaretten-Konsum oder Placebos schnitten nikotinhaltige E-Zigaretten mit mindestens 46 Prozent höheren Erfolgsraten sogar noch besser ab.
E-Zigaretten nicht risikofrei
Ob die Entwöhnung mit E-Zigaretten allerdings genauso wirksam ist wie eine Klasse von Medikamenten, die als partielle Nikotinrezeptoragonisten bekannt sind, ist noch offen. „Wir verfügen nicht über genügend Studien, um diese Medikamente mit nikotinhaltigen E-Zigaretten zu vergleichen und zu sagen, ob das eine oder das andere besser geeignet ist, Menschen beim Aufhören zu helfen“, erklärt Hartmann-Boyce.
Angesichts der Tatsache, dass die Hälfte aller Menschen, die lebenslang rauchen, an den Folgen ihres Konsums vorzeitig stirbt, hält Hartmann-Boyce das Risiko der Nutzung von E-Zigaretten in diesem Fall für tragbar. „Wir wissen, dass E-Zigaretten nicht risikofrei sind, aber sie sind viel weniger schädlich als das Rauchen“, resümiert die Gesundheitsexpertin.
Quelle: pte




