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Gegen die geplanten Kürzungen in der Psychotherapie demonstrierten 4.000 Psychotherapeuten und Unterstützer am 15. April 2026 in Berlin. Dazu aufgerufen hatte ein breites breites Bündnis von psychotherapeutischen Berufs- und Fachverbänden.
Politik gefordert
Die Politik wurde lautstark aufgefordert, die Kürzungen in der Psychotherapie zu stoppen. Die Argumente der Demonstranten waren eindeutig: Angesichts „klammer“ Kassen der gesetzlichen Krankenversicherungen rechnet sich Psychotherapie: Jeder hier investierte Euro spart gesamtgesellschaftlich 2 bis 4 Euro ein. Zugleich macht Psychotherapie nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten innerhalb der GKV-Versorgung aus, und die Fachgruppe der Psychotherapeuten bildet bei den Vergütungen das Schlusslicht.
Außerdem riefen sie dazu auf, weitere Maßnahmen, die die psychotherapeutische Versorgung aushöhlen, zu stoppen.
Die Veranstalter senden auch eine klare Botschaft an den GKV-SV, vor dessen Haustür die Demonstration mit einer Abschlusskundgebung endete: Es gibt eine Reihe harter Fakten, die ganz klar für eine Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung und nicht für ein Zusammenstreichen sprechen. Sie überreichten ein entsprechendes Faktenblatt und boten wiederholt Unterstützung bei der Entwicklung einer effizienten, leitlinienorientierten psychotherapeutischen Versorgung an.
Quelle: BDP-Verband




