Viele Menschen informieren sich über ihre persönliche IT-Sicherheit erst im Ernstfall, das ist das Ergebnis des Cybersicherheitsmonitors 2026.

Allein in den vergangenen zwölf Monaten war jede zehnte Person in Deutschland von einer Straftat im Internet betroffen. Häufigster Tatbestand bleibt Betrug beim Online-Shopping. Zu dem Schluss kommt eine Befragung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Lücken im Schutzverhalten

Betrug beim Online-Shopping sowie -Banking, Fremdzugriffe auf Accounts und Phishing sind trauriger Alltag. Zugleich zeigen sich deutliche Lücken beim Schutzverhalten: Nur 14 Prozent informieren sich regelmäßig über Cyber-Sicherheit, während sich 40 Prozent nur hin und wieder damit beschäftigen, bemängeln die Experten des BSI.

Unter den Schutzmaßnahmen sind den Fachleuten nach zudem nur starke Passwörter sowie Antivirenprogramme mehr als der Hälfte der Befragten (55 respektive 54 Prozent) überhaupt bekannt. Die Folgen von Cyber-Kriminalität sind für Betroffene jedoch oft spürbar: 88 Prozent berichten von einem Schaden, ein Drittel von finanziellen Verlusten (33 Prozent).

Geteilte Verantwortlichkeit

„Cyber-Sicherheit muss im Alltag von Verbrauchern einfacher, präsenter und verständlicher werden. Viele Menschen wollen sich sicher online bewegen, brauchen dafür aber niedrigschwellige Informationen. Zugleich dürfen wir die Verantwortung nicht allein bei den Nutzern abladen“, kommentiert BSI-Präsidentin Claudia Plattner die Ergebnisse.

Die Forderung der BSI-Präsidentin: Hersteller und Anbieter digitaler Geräte sowie Anwendungen müssen sichere Produkte und Dienste zum Standard machen. Auf Basis der Ergebnisse des aktuellen „Cybersicherheitsmonitors“ gewinne das Zusammenspiel aus Prävention, Aufklärung und entschlossenem Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden.

Quelle: pte

Veröffentlicht am: 14. Mai 2026Kategorien: DigitalSchlagwörter: ,

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