Frauen greifen häufiger eigenverantwortlich zu rezeptfreien Medikamenten, sowie zu Nahrungsergänzungsmitteln. Gleichzeitig haben Frauen deutlich weniger Vertrauen in ärztliche Behandlungen und fühlen sich häufiger unzureichend versorgt, wie eine aktuelle Civey- Umfrage im Auftrag von Pharma Deutschland zeigt.

Gesundheitliche Verfassung

In aktuellen Befragungen gaben 76 Prozent der Frauen an, sich Sorgen, um ihre Gesundheit zu machen, bei den Männern sind es mit 74,3 Prozent fast gleich viele. Nur rund die Hälfte der Frauen (51,4 Prozent) gaben an, mit ihrer gesundheitlichen Verfassung zufrieden zu sein, bei den Männern sind es 55,4 Prozent. Auch Nahrungsergänzungsmittel werden von Frauen deutlich häufiger konsumiert als von Männern – 59,4 Prozent zu 43,0 Prozent.

Diese hohe Eigenverantwortung geht jedoch nicht mit einer höheren Zufriedenheit im Hinblick auf die medizinische Versorgung einher. Frauen sind mit ärztlichen Behandlungen wesentlich seltener zufrieden als Männer. So waren 62,2 Prozent der Frauen in den letzten zwölf Monaten mit ärztlichen Behandlungen insgesamt zufrieden, bei Männern waren es rund 70,6 Prozent.

Hinzu kommen Informationsdefizite: Mehr als die Hälfte der Frauen (53,2 Prozent) fühlt sich nicht ausreichend über geschlechtsspezifische Krankheitsbilder informiert, etwa zu Endometriose oder Unterschieden bei der Erkennung von Herzinfarkten.

Weitere Informationen und Ergebnisse finden Sie auf Webseite von Pharma Deutschland.

Quelle: ots / Pharma Deutschland e.V.

Veröffentlicht am: 31. Mai 2026Kategorien: PraxiswissenSchlagwörter: ,

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