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Unfreiwilliger Urinverlust beim Husten, Lachen, Sport oder Treppensteigen gehört für viele Frauen zum Alltag. Mehrere Behandlungsmöglichkeiten stehen jedoch zur Verfügung.
Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universitätsmedizin Frankfurt sowie die Gynäkologie am Schiffer Campus informieren anlässlich der Welt-Kontinenz-Woche über moderne Therapien, die betroffenen Frauen zu mehr Lebensqualität verhelfen können.
Minimal-invasive Alternative
Neben etablierten operativen Verfahren zur Stabilisierung der Harnröhre und des Beckenbodens haben sich in den vergangenen Jahren sogenannte Bulking-Mittel als minimal-invasive Alternative etabliert. Dabei wird ein biokompatibles Hydrogel gezielt in die Wand der Harnröhre injiziert, um dort das Gewebevolumen zu vergrößern.
Der Eingriff dauert im Regelfall etwa zehn Minuten und gilt als komplikationsarm und effektiv. Es sind keine Schnitte notwendig.
Die Welt-Kontinenz-Woche, die vom 15. bis 21. Juni 2026 stattfindet, soll dazu beitragen, über Ursachen, Prävention und moderne Behandlungsmöglichkeiten von Inkontinenz aufzuklären.
Mit spezialisierten Sprechstunden, individueller Beratung und modernen Therapieangeboten engagieren sich die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universitätsmedizin Frankfurt sowie die Gynäkologie am Schiffer Campus dafür, betroffenen Frauen den Weg zu einer wirksamen Behandlung zu erleichtern und das Thema aus der Tabuzone zu holen.
Quelle: Universitätsmedizin Frankfurt




