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Der Jo-Jo-Effekt beschreibt die schnelle Gewichtszunahme nach einer Diät. Oftmals ist das Endgewicht danach noch höher als das Gewicht davor. Diese Gewichtsschwankungen stufen Forscher der Universität Kopenhagen allerdings nicht so schädlich ein wie es oft angenommen wird.
Zu dem Schluss kommt Faidon Magkos vom Institut für Ernährung, Bewegung und Sport an der Universität Kopenhagen. „Erfolglose Abnehmversuche sind nicht schädlich, aber ein völliges Aufgeben könnte es sein“, sagt er, nachdem er mit deutschen Kollegen gemeinsam alle verfügbaren Forschungsergebnisse ausgewertet hat.
Zeitweise Gewichtsabnahme
Zu der breiten Palette an Forschungsergebnissen, die die Experten ausgewertet haben, gehören Beobachtungsstudien, klinische Studien und Tierversuche, die die Auswirkungen wiederholter Gewichtsabnahme und erneuter Gewichtszunahme unter anderem auf das Körpergewicht, die Körperzusammensetzung und die Anfälligkeit für Diabetes untersuchten.
Eine zeitweise Gewichtsabnahme könne durchaus zu zeitweise verbesserter Stoffwechselgesundheit und Lebensqualität führen, so die Wissenschaftler. Eine Gewichtsabnahme, auf die eine erneute Gewichtszunahme folgt, sei oft ein notwendiger Schritt auf dem Weg zum Erfolg – und kein Zeichen des Scheiterns oder ein Gesundheitsrisiko.
Es gebe einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Verlust von Vorteilen und der Verursachung von Schäden. Den Forschern zufolge zeigen mehrere groß angelegte Studien, dass der Grad der Adipositas selbst – und nicht Gewichtsschwankungen – der Hauptfaktor für das Risiko metabolischer Erkrankungen sei.
Quelle: pte




