Mit der technischen Serversoftware (Aktensysteme) werden Daten in der elektronischen Patientenakte (ePA) gespeichert, verwaltet und bereitgestellt. Aufgrund der Umstellung auf eine neue Version der Aktensysteme sind auch Anpassungen in den Praxisverwaltungssytemen (PVS) erforderlich.

Die jetzt vorgenommenen Änderungen an diesen ePA-Servern betreffen unter anderem die elektronische Medikationsliste (eML).

Anpassungen

Damit Ärztinnen und Ärzte die Anzeige der strukturierten eML weiterhin wie gewohnt im Praxisverwaltungssystem (PVS) nutzen können, sind teilweise entsprechende Anpassungen durch die Hersteller notwendig, wie die gematik auf ihrer Internetseite mitteilt.

PVS-Update

Die KBV rät den Praxen, unbedingt das PVS-Update einzuspielen. Dies sei zum Quartalswechsel ohnehin regelhaft notwendig. Sollten nach der Umstellung trotzdem Einschränkungen in der Benutzung des PVS, zum Beispiel im Anzeigen der elektronischen Medikationsliste auftreten, sollten sich Ärztinnen und Ärzte an ihren Hersteller wenden. Viele PVS zeigen die eML auch als PDF an und haben dann diesbezüglich keine Einschränkung.

Warnung vor Phishing-Mails

Praxen sollten beim Einspielen des nötigen Updates besonders vorsichtig sein. Die gematik bittet, insbesondere Absenderdomain, enthaltene Links und Anhänge kritisch zu prüfen und diese nur zu verarbeiten, wenn sie vom erwarteten Absender, zum Beispiel dem eigenen PVS-Hersteller, stammen.

Quelle: KBV-PraxisNachrichten

Veröffentlicht am: 1. Juli 2026Kategorien: ManagementSchlagwörter: ,

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