Nase, Ohren, Stirn und Kopfhaut sind der Sonne über Jahre oft ungeschützt ausgesetzt. Genau dort entstehen häufig Hautkrebsarten wie Basalzell- und Plattenepithelkarzinome. Müssen solche Tumoren operativ entfernt werden, zählt nicht nur, was an der Oberfläche sichtbar ist: Ebenso wichtig ist, wie tief der Tumor bereits gewachsen ist. Hochfrequenter Ultraschall kann bei bestimmten Hauttumoren helfen, diese Frage vor dem Eingriff besser zu beantworten, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e. V. (DEGUM).

Sonografie

Die Sonografie ist in der Dermatologie unverzichtbar. Bei Hauttumoren ermöglicht sie den Blick auf das Gewebe unter der sichtbaren Veränderung. Besonders relevant ist das zum Beispiel an der Nase: Dort liegen Haut, Fettgewebe, Knorpel und Knochen dicht beieinander.

Ultraschall ist schmerzfrei, strahlenfrei und meist schnell verfügbar. Bei oberflächennahen Hauttumoren kann die Untersuchung direkt in die hautärztliche Diagnostik eingebunden werden. In ausgewählten Fällen lässt sich mit Ultraschall auch kontrollieren, ob örtliche Therapien anschlagen.

Noch ist hochfrequenter Ultraschall in der Hautkrebschirurgie nicht überall Standard. Die Methode erfordert Erfahrung, ein geschultes Auge und hautärztlich-onkologisches Fachwissen. Die DEGUM setzt sich deshalb für eine Ausbildung nach festen Qualitätsstandards und eine breitere Verankerung moderner Ultraschallverfahren in der Versorgung ein.

Quelle: News DEGUM

Veröffentlicht am: 24. Juli 2026Kategorien: LifestyleSchlagwörter: ,

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