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Manche Frauen starten mit Übergewicht oder Adipositas in die Schwangerschaft. Das hat Einfluss auf die Gesundheit der werdenden Mutter sowie des ungeborenen Kindes, indem es zum Beispiel das Risiko für Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes und Frühgeburten steigert. Diese Risiken liegen ebenso vor, wenn eine Frau in ihrer Schwangerschaft mehr Gewicht zunimmt als empfohlen.
Aktualisierte Handlungsempfehlungen
Klar ist, dass ein gesundheitsfördernder Lebensstil in der Schwangerschaft wichtiger ist, als sich an starren Gewichtsvorhaben aufzuhalten. Das ist der Kern der neuen nationalen Handlungsempfehlungen des Netzwerk Gesund ins Leben. Dennoch sollten Frauen mit höherem Körpergewicht weniger zunehmen als Frauen mit Normalgewicht, um das Risiko für negative Implikationen bei Mutter und Kind niedrig zu halten.
Sensibilisierung
Was heißt das nun für die Praxis? „Vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl an Schwangeren mit Übergewicht oder Adipositas ist eine Sensibilisierung der Fachkräfte, die mit den Frauen arbeiten, essenziell“, sagt Dr. Cornelia Hösemann vom Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e. V.
„In gynäkologischen Praxen kann eine Beratung mit Betonung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils inklusive ausgewogener Ernährung und körperlicher Aktivität erfolgen.“ Das ist schon bei Kinderwunsch wichtig, denn bereits vor der Konzeption ist die Annäherung des mütterlichen Gewichts an ein Normalgewicht wünschenswert.
Das Netzwerk Gesund ins Leben ist Teil des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).
Quelle: News Netzwerk Gesundheit ins Leben




