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Das Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord) hat seinen Jahresbericht 2025 vorgelegt. Der Bericht des GIZ-Nord analysiert detailliert die Vergiftungsursachen, die Altersgruppen der Betroffenen und die Schwere der Vergiftungen.
GIZ-Nord
In mehr als 1.300 Fällen wurde das GIZ-Nord an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) im Jahr 2025 wegen Vergiftungen durch Drogen konsultiert. Die meisten Anfragen bezogen sich auf Kokain, Amphetamine und ähnliche Drogen sowie auf Vergiftungen mit Cannabis und synthetischen Cannabinoiden.
Im ersten vollen Kalenderjahr seit der teilweisen Legalisierung von Cannabis erhielt das Team des GIZ-Nord dabei rund 17 Prozent mehr Vergiftungsanfragen, die sich auf den Cannabiskonsum bezogen.
Fachliche Expertise
Insgesamt beantwortete das ärztliche und pflegerische Beratungsteam des GIZ-Nord im vergangenen Jahr 52.573 Anfragen zu Vergiftungen jeglicher Art. Das ist ein Zuwachs von rund zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2024. Dabei gehören sowohl kompetente Hilfestellung für ratsuchende Eltern als auch fachliche Expertise bei ungewöhnlichen oder schweren Vergiftungen für Rettungskräfte und Ärzte zu den Aufgaben des Giftinformationszentrums.
Weitere Informationen, die aktuellen und bisherigen Jahresberichte sowie verschiedene Warnmeldungen über aktuelle Vergiftungsgefahren sind online unter www.giz-nord.de abrufbar.
Telefonisch ist das GIZ-Nord über die Notrufnummer 0551 / 19240 zu erreichen.
Quelle: News Universitätsmedizin Göttingen




