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Unter den Stichworten „Sweet Sunburn“ und „Tanmaxxing“ (oder „UV-Maxxing“) verbreiten sich auf Social-Media-Plattformen wie TikTok und Instagram besorgniserregende Trends: Jugendliche und junge Erwachsene setzen sich gezielt der extremen Mittagssonne aus, verzichten auf Sonnenschutzcremes oder nutzen Bräunungsbeschleuniger und Bräunungsöle, um eine intensive Rötung oder extrem dunkle Haut zu erzielen.
In Social-Media-Videos wird die leicht gerötete Haut fälschlicherweise als attraktiver „Sunburn-Look“ verharmlost. Und die raffinierten Algorithmen der Plattformen verstärken diese vermeintlichen Schönheitsideale noch zusätzlich.
Risiko Hautkrebs
Prof. Dr. med. Christian Sander, Chefarzt der Hautklinik der Asklepios Klinik St. Georg (Hamburg), warnt angesichts dieser Entwicklung eindringlich vor erheblichen gesundheitlichen Risiken und stellt klar: „Ein Sonnenbrand ist kein ästhetisches Statement, kein ‚Look‘, sondern ein Hilferuf der Haut, genauer: eine akute, zelluläre Brandverletzung der Haut mit dem klaren Risiko des Hautkrebses.“
Da sich vor allem Teenager und junge Erwachsene auf Social Media dazu verleiten lassen, bei maximalem UV-Index ohne Sonnenschutz zu bräunen, appelliert Prof. Dr. Sander daher auch an Eltern und Pädagogen, das Thema aktiv gegenüber Jugendlichen anzusprechen:
Selbstbräuner
„Fake it, don’t bake it“: Dermatologen empfehlen die Nutzung von Selbstbräunern oder Bronzern bzw. Make-up als einen Weg für einen sonnengeküssten Glow ohne gefährliche UV-Schäden. („Fake it, don’t bake it“ ist ein Wortspiel aus dem Englischen und bedeutet übersetzt sinngemäß: Fälsche die Bräune, statt dich ‚auszubacken‘, also in der Sonne zu verbrennen).
Quelle: ots




