
Bild von Jan-Niklas Kö auf Pixabay
Eine Krebsbehandlung hinterlässt bei vielen Kindern und Jugendlichen deutliche Spuren. Aufgrund belastender Therapien leidet auch die körperliche Aktivität. Dieser Bewegungsmangel hat Auswirkungen auf die Erkrankung selbst und auf die onkologische Therapie.
Projekt „BEPPO“
Das Projekt „BEPPO“ hat das langfristige Ziel, unerwünschte Wirkungen der Krebstherapie zu reduzieren, die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten und Bewegungsmangel während einer onkologischen Behandlung vorzubeugen. Die Inventionsphase des Projekts ist im Juli gestartet. Kinder und Jugendliche der Interventionsgruppe nehmen im Alter von drei bis 18 Jahren unmittelbar nach der Diagnosestellung an einem sechsmonatigen Bewegungsprogramm teil.
Bewegungstherapie
Die Sport- und Bewegungstherapie setzt sich aus Einheiten im Krankenhaus, ambulanten Angeboten sowie digital begleiteten Trainingseinheiten zusammen. Dadurch werden die jungen Patienten und Patientinnen sowohl während der stationären Behandlung als auch im häuslichen Umfeld kontinuierlich durch regelmäßige Bewegungstherapie unterstützt.
Gefördert wird „BEPPO“ (Evaluation Bewegungs- und sporttherapeutischer Interventionen unter medizinischer Therapie in der pädiatrischen Onkologie) vom Innovationsfonds des G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) mit knapp 7,3 Millionen Euro über 3,5 Jahre seit Oktober 2025.
Neben der AOK Rheinland/Hamburg sind auch die Krankenkassen BARMER, DAK-Gesundheit und die Techniker Krankenkasse Vertragspartner. Die Projektleitung liegt beim Universitätsklinikum Essen und Uniklinikum Köln.
Quelle: News AOK Rheinland/Hamburg




