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Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) wird in früheren Stadien der Erkrankung auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet. Jedoch wird die Gefäßerkrankung häufig erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt.
Schlagadern
Bei der PAVK sind vor allem Schlagadern in den Beinen krankhaft verengt. Die Erkrankung entwickelt sich oft über viele Jahre unbemerkt; im frühen Stadium liegen zwar bereits Gefäßverengungen vor, die Durchblutung reicht im Alltag aber noch aus, um Muskeln und Gewebe ausreichend zu versorgen. Die Betroffenen fühlen sich beschwerdefrei.
Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. – Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin (DGG) fordert eine gezielte Früherkennung für Risikogruppen. Dazu soll insbesondere ein Screening von Risikogruppen mit dem Knöchel-Arm-Index (Ankle-Brachial-Index, ABI) beitragen, der Hinweise auf Durchblutungsstörungen geben kann.
Wichtige Risikofaktoren sind Rauchen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und insbesondere Diabetes mellitus. In fortgeschrittenen Stadien kann die PAVK Mobilität und Lebensqualität erheblich einschränken sowie Gliedmaßen und Leben bedrohen.
Zu späte Diagnose
„Die PAVK ist keine Randdiagnose. Sie ist eine häufige Volkskrankheit, folgenschwer für Betroffene und unser Gesundheitssystem und wird trotzdem zu oft erst erkannt, wenn sie bereits weit fortgeschritten ist“, erklärt Professor Dr. med. Christian-Alexander Behrendt, Mitglied der DGG-Kommission „PAVK und diabetisches Fußsyndrom“.
Quelle: News DGG




