
Bild von Darko Stojanovic auf Pixabay
Autoimmunerkrankungen treten auf, wenn das Immunsystem fälschlicherweise das eigene Gewebe angreift. Dazu gehören rheumatoide Arthritis, Luxus und MS. Zahlreiche Autoimmunerkrankungen treten bei Frauen häufiger auf als bei Männern.
Fehldiagnose
Eine Studie der University of Cambridge und der University of East Anglia (UEA) zeigt jetzt, dass die Symptome bei Frauen deutlich häufiger als bei Männern fälschlicherweise als psychiatrische oder psychosomatische Leiden diagnostiziert wurden. Von den 6.607 Teilnehmern waren 91,2 Prozent weiblich.
Fast 50 Prozent der befragten weiblichen Probanden erhielten zuerst eine psychiatrische Fehldiagnose. Auch bis zur Stellung der richtigen Diagnose dauerte es länger. Männer würden rund drei Monate warten. Bei Patientinnen dauere es ein bis zwei Jahre.
Laut Co-Autorin Shaista Tayabali von der UEA sind Zuschreibungen wie „Hysterie“ heute veraltet und nur selten anwendendbar. „Frauen haben es jedoch immer noch schwerer, dass ihnen die Symptome geglaubt und sie in der Folge entsprechend behandelt werden.“
Quelle: pte




