
Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay
Eine Bitkom-Befragung belegt den wirtschaftlichen Druck auf Hersteller von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Auch digitale Therapien brauchen verlässliche Vergütung und weniger Bürokratie.
Digitale Therapien
Angesichts der aktuellen Bitkom-Befragung zu Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) fordert Pharma Deutschland verlässliche Rahmenbedingungen für digitale Therapien. Die Befragung von 34 DiGA-Unternehmen zeigt: 85 Prozent sehen hohe Entwicklungs- und Zulassungskosten als Nachteil für die wirtschaftliche Tragfähigkeit, 76 Prozent bewerten die Investitionssicherheit als gering. 74 Prozent halten die aktuelle Vergütung im Verhältnis zum Entwicklungs-, Betriebs-, Evidenz- und Zulassungsaufwand für nicht oder eher nicht angemessen.
Wenn die Bewertung bei der Zulassung und Erstattung von DiGA im internationalen Vergleich positiv bewertet wird, berichten sämtliche befragte Unternehmen von einer Verschlechterung der allgemeinen Situation für DiGA-Hersteller in den vergangenen zwei Jahren, 82 Prozent sogar von einer starken Verschlechterung.
Aus Sicht von Pharma Deutschland müssen der Zugang zu digitalen Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten verbessert und die Entwicklung von DiGA in Deutschland gestärkt werden.
Quelle: ots / Pharma Deutschland e.V.




