Ein Beckenorganprolaps (POP) bezeichnet das Absinken von Organen wie Blase oder Gebärmutter. Ursachen können schwaches Bindegewebe, Schwangerschaften oder auch Alterungsprozesse sein. Symptome sind u.a. z. B. Harninkontinenz oder häufige Blasenentzündungen. Auftreten kann ein POP sowohl Frauen als auch bei Männern, wobei Frauen öfters davon betroffen sind.

In Deutschland gibt es rund 25,5 Millionen potenziell betroffene Frauen, das entspricht ungefähr 71,6 Prozent der weiblichen Bevölkerung. (Quelle: Urologische Stiftung Gesundheit).

Wissenslücke

Eine Umfrage von Orlando Health zeigt, dass viele Betroffene glauben, dass ein Beckenorganprolaps nur bei Frauen nach der Menopause oder über 60 Jahren auftritt. 30 Prozent glauben, dass ein Beckenorganprolaps nur dann auftritt, wenn eine Schwangerschaft stattgefunden hat. Immerhin 30 % der Befragten wussten nicht, dass ein Prolaps behandelbar ist.

So kann ein spezielles Beckenbodentraining helfen, die geschwächten Strukturen zu kräftigen. Auch ein operativer Eingriff ist möglich.

Laut Forschungsleiterin Nyarai Mushonga ist mit 80 Jahren rund die Hälfte der Frauen betroffen. Die Folgen sind ein starker Druck und chronische Schmerzen. Sie beeinträchtigen die Frauen in ihrem gesamten Leben.

Es gibt der Expertin zufolge aber auch eine genetische Komponente. Verhindert der Prolaps den normalen Toilettengang, so besteht die Urogynäkologin auf einer OP. Damit ließen sich weitere Komplikationen wie eine Schädigung der Nieren verhindern.

Quelle: pte

Veröffentlicht am: 19. Mai 2026Kategorien: KrankheitsbilderSchlagwörter: ,

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