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Erstmals liefert eine aktuelle Studie auf internationaler Ebene den Nachweis, dass die HPV-Impfung nicht nur Krebsvorstufen verhindert, sondern auch die Sterblichkeit am Zervixkarzinom senkt.
Ergebnisse einer Studie der Queen Mary University of London zeigen, dass bereits rund 200 Todesfälle durch das HBV-Impfprogramm verhindert wurden. Die Studie wurde im Fachjournal „Lancet“ veröffentlicht.
Impfaufklärung
Für Deutschland sind die Daten ein starkes Argument für konsequente Impfaufklärung bereits im Kindes- und Jugendalter. Genau hier setzt das Engagement von Dr. Cornelia Hösemann an: Die niedergelassene Gynäkologin aus Großpösna bei Leipzig und 3. Vorsitzende des Berufsverbands für Frauenärzte (BVF) hat gemeinsam mit einer Gruppe von Ärztinnen und Ärzten aus der Region bereits 2018 das HPV-Schulimpfprojekt Sachsen gegründet.
Seit dem Start im Sommer 2019 klärt die Initiative bei Elternabenden in vierten und fünften Klassen über HPV auf und bietet die Impfung direkt vor Ort in der Schule an, um möglichst alle Kinder unabhängig vom familiären Hintergrund zu erreichen.
Der BVF sieht in den neuen Lancet-Daten eine klare Bestätigung dafür, dass sich frühzeitiges, niedrigschwelliges Impfen auszahlt, und unterstützt Initiativen wie das sächsische Schulimpfprojekt als Vorbild für eine bessere Erreichbarkeit von Kindern und Jugendlichen.
Unabhängig vom Impfstatus bleibt daneben die jährliche gynäkologische Früherkennungsuntersuchung unverzichtbarer Bestandteil der Vorsorge.
Quelle: News BVF




