
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Am 29. September 2026 wird der aktuelle „Gesundheitsatlas Deutschland“ vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) veröffentlicht. Der Bericht macht deutlich, dass soziale und materielle Benachteiligung mit einer deutlich höheren Belastung durch Herzinsuffizienz einhergeht.
Benachteiligte Regionen
Menschen in den sozioökonomisch am stärksten benachteiligten Regionen Deutschlands sind deutlich häufiger von einer Herzinsuffizienz betroffen als Menschen in Regionen mit günstigen sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
In den besonders benachteiligten Regionen sind 6,8 Prozent von Herzinsuffizienz betroffen, in den materiell besser gestellten Regionen hingegen lediglich 4,4 Prozent. Auch nach Berücksichtigung von Alters- und Geschlechtsunterschieden bleibt dieser Zusammenhang weitgehend bestehen. Die Ergebnisse unterstreichen den erheblichen Einfluss sozialer Faktoren auf die Herzgesundheit und die Bedeutung zielgerichteter Präventionsmaßnahmen.
Vermeidbare Risikofaktoren
Neben sozialen Faktoren zeigen die Analysen des Gesundheitsatlas auch deutliche Zusammenhänge zwischen der Häufigkeit von Herzinsuffizienz und vermeidbaren Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes. Dies verdeutlicht, wie wichtig gesundheitliche Prävention und gesundheitsförderliche Lebensbedingungen zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind.
Quelle: idw / WIdO




