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Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) fordert seit langem den Ausbau der Suizidprävention im Rahmen eines Suizidpräventionsgesetzes und begrüßt daher die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Umsetzung der bereits 2024 verabschiedeten Präventionsstrategie ausdrücklich.
Suizid
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts beenden jedes Jahr rund 10.000 Menschen in Deutschland ihr Leben durch einen Suizid, das übersteigt die addierte Zahl der Todesfälle durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten, Drogenkonsum und tödliche Erkrankungen. Laut dem Nationalen Suizidpräventionsprogramm (NaSPro) liegt die Zahl der Suizidversuche jährlich bei rund 100.000.
Ein erhöhtes Suizidrisiko haben dabei Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen oder Depressionen (NaSPro). Auch durch traumatische Ereignisse, tiefgreifende oder existenzielle Lebensveränderungen wie den Verlust von Angehörigen oder der Arbeitsstelle sowie schweren Erkrankungen steigt das Risiko.
Suizidprävention kann Leben retten. Dafür braucht es eine Gesamtstrategie und Hilfe, die niedrigschwellig, verlässlich und zeitnah erreichbar ist. Und eine Gesellschaft, die Suizidalität und Suizidprävention als eine gemeinsame Aufgabe wahrnimmt. Dafür setzt sich der Verband ein.
Quelle: News BDP




